Naturheilpraxis-Sanvida-Institut
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Die Therapie mit bioidentischen Hormonen

Die Therapie mit bioidentischen Hormonen ist in der Medizinwelt nicht neu, dennoch hat es eine lange Zeit gedauert, bis diese Therapieform tatsächlich vermehrt in den Praxen zum Einsatz kam. Das liegt nicht zuletzt daran, dass erst in jüngerer Zeit gute Präparate schnell und einfach erhältlich sind.

 

Informieren Sie sich hier umfassend über die allgemeine Behandlung mit bioidentischen Hormonen, über die Anwendungsdauer und die Kosten.

 

Sie finden Antworten auf Ihre Frage

 

Was sind Hormone?

Hormone sind körpereigene Informationsübermittler, man spricht auch von Botenstoffen. Sie werden in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben. Dann gelangen sie zu Zellen mit speziellen "Andockstellen" (Rezeptoren), wo ihre Nachricht gelesen werden kann.

Während Nerven in Bruchteilen von Sekunden Informationen übermitteln, brauchen Hormone dafür viele Minuten, sogar Stunden. Die Nachrichten, die Hormone übermitteln, sind in ihrer chemischen Struktur verborgen.

Hormone steuern eine Vielzahl verschiedenster Vorgänge in unserem Körper, von der Schwangerschaft bis zum Blutdruck, vom Blutzuckerspiegel bis zum äußeren Erscheinungsbild.

 

 

Wann sollte ich den Hormonhaushalt testen lassen?

Grundvoraussetzung für eine lebenslange Gesundheit ist ein funktionierender Hormonhaushalt. Liegt ein Hormonmangel oder Hormonüberschuß vor, entwickeln sich zahlreiche gesundheitliche Probleme mit weiteren Folgeerkrankungen.

 

Allgemein bekannt ist der unerfüllte Kinderwunsch, auch von Schilddrüsenüber- oder unterfunktion oder Zuckerkrankheit hat man schon häufig gehört. Aber auch z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose oder Depression hängen mit der Hormonsituation im Körper zusammen. Selbst   vermeintlich   leichtere Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Haarausfall, Hautproblem, Übergewicht oder Stimmungsschwankungen haben ihre Ursache häufig in fehlenden Hormonen

 

Wenn Frauen in die Menopause kommen und Männer in die Andropause, stellt der Körper immer weniger Hormone selbst her. In der Regel ist diese Veränderung in den Jahren zwischen 45 und 50 zu beobachten. Nun müssen die fehlenden, weil nicht mehr selbst produzierten Hormone, ersetzt werden, damit Beschwerde, die in dieser Zeit auftreten, behandelt werden. Auch in jüngeren Jahren kann es zu Hormonmangelzuständen kommen, z.B. zu einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Nebennierenrinden-Insuffizienz. Diese Erkrankungen haben nichts mit den natürlichen Wechseljahren zu tun, hier liegt dann eine organische Erkrankung vor, die entsprechend umfassend festgestellt und behandelt werden muß.

 

Beobachtet man an sich also entsprechende Veränderungen, sollte man überlegen, ob man den körpereigenen Hormonstatus bestimmen läßt. Sollte sich dabei herausstellen, dass zu wenig Hormone produziert werden, ist die Therapie der Wahl der Ersatz dieser Botenstoffe durch entsprechende Medikamente.

Hier stehen in jüngster Zeit den Behandlern synthetische Hormone oder, als Alternative, bioidentische Hormone zur Verfügung.
 

 

Was ist unter bioidentischen Hormonen zu verstehen?

Hormonsubstitution sollte immer eine Simulation der Natur sein!

Das geordnete Zusammenspiel aller Hormone in unserem Körper ist für die Gesundheit unglaublich wichtig.

Wenn es nötig ist, Hormone von außen zuzuführen, so sollte im Interesse der Gesundheit das Ersatzpräparat bestenfalls eine Simulation der Natur sein. So wäre in der optimalen Therapie auch nur genau der fehlende Stoff zu substituieren (ersetzen).

 

Wissenschaftlich objektiv lassen sich beide zur Zeit verwendete Gruppen an Hormonpräparatenfolgendermaßen beschreiben:

 

"Synthetische Hormone"

Bis vor kurzem wurden nur biochemisch veränderte, also dem Körper eigentlich fremde Stoffe, eingesetzt. Diese werden zwar „Hormone“ genannt, deren biochemische Struktur kommt aber so in der Natur nicht vor.

Diese Stoffe werden ganz allgemein auch als „synthetische“ Hormone bezeichnet. In jeder „Pille“ finden sich solche hormonähnlichen Wirkstoffe, die patentrechtlich geschützt sind.

In erster Linie sind uns als Patienten die Geschlechtshormone ein Begriff. Gerade im Bereich dieser sogenannten Steroidhormone und deren Ersatzpräparate  z.B. bei Beschwerden der Wechseljahre oder bei der „Pille“ im Rahmen der Verhütung von Schwangerschaften kommen viele Frauen mit diesen Arzneimitteln in Berührung.

 

Weniger bekannt ist die Tatsache, dass auch Männer unter Hormonmangel leiden können, so dass auch die andere Hälfte unserer Gesellschaft von dieser Thematik betroffen ist.

Sowohl Männer, als auch Frauen kennen aber auch gleichermaßen die Zufuhr von Schilddrüsenhormonen. In Bayern sind sehr viele Menschen von einer Unterfunktion dieses Organs betroffen. Auch hier werden Hormone von außen zugeführt als Ersatz fehlender eigener Stoffe.

 

Zum Einsatz kommen in allen genannten Fällen in der Regel keine natürlichen Hormone, sondern synthetische Medikamente mit hormonähnlicher Wirkung, die, wie jedes andere Arzneimittel auch, Nebenwirkungen entfalten können.

 

"Bioidentische" Hormone

Es gibt aber auch bioidentische Hormone, sie werden auch körperidentische oder naturidentische Hormone genannt. Dies sind Hormone, deren biochemische (molekulare) Strukturen völlig identisch sind mit denen, die unser Körper selbst produziert (hat). Diese werden deshalb im Körper auf dieselbe Weise verstoffwechselt wie körpereigene Hormone.

Alle heute gebräuchlichen bioidentischen Hormone stammen aus einer pflanzlichen Quelle, der  mexikanischen Yamswurzel (Dioscorea composita) oder aus Soja.

Nebenbei: Der Verzehr dieser Pflanzen reicht für eine Hormontherapie nicht aus!

 

Auch bioidentische Hormone sind synthetischen Ursprungs, denn synthetisiert bedeutet nichts anderes, als im Labor hergestellt. Der Unterschied zu den konventionellen Hormonen besteht darin, dass die bioidentischen Präparate aus natürlichen Grundstoffen hergestellt werden. Die chemische Struktur dieses nachgemachten, künstlichen, aber naturidentischen Hormons entspricht dabei aber exakt dem körpereigenen Hormon.

Das Laborprodukt ist also die genaue 1:1 Kopie unseres von der Natur angepassten Botenstoffs. In diesem Fall spricht man von einem bioidentischen Hormon. Der Körper verfährt damit, als hätte er es selbst hergestellt.

Auch hier können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, jedoch sind die Ursachen dafür in der Regel nicht in der Hormongabe selbst zu suchen.

Bei richtiger (Labor-) Diagnose und richtiger Anwendung kann der Körper diese Stoffe bestens verwerten. Mögliche Fehlerquellen sind häufig falsche Dosierung oder unpassender  Einnahme-Zeitpunkt, also Einflüsse, die durchaus korrekturfähig sind.

Unter Therapeuten zunehmend bekannt wird nun die Möglichkeit, mit bioidentischen, natürlichen, dem Körper vertrauten Hormonen zu behandeln. Insbesondere alle Geschlechtshormone und das Schilddrüsenhormon gibt es als bioidentische Präparate in ausgewählten Apotheken.

 

Die bioidentische Hormonersatztherapie

Unter Therapeuten zunehmend bekannt wird nun die Möglichkeit, mit bioidentischen, natürlichen, dem Körper vertrauten Hormonen zu behandeln. Insbesondere alle Geschlechtshormone und das Schilddrüsenhormon gibt es als bioidentische Präparate in ausgewählten Apotheken.

Die Abkürzung BHT steht dabei für die bioidentische Hormonersatztherapie.
Ab einem bestimmten Alter, das kann bei Frauen unter Umständen auch schon mit 35 Jahren sein, produziert der Körper immer weniger Hormone. Man erkennt das beispielsweise an einem unregelmäßiger werdenden Zyklus.  Die Wechseljahre (Menopause) kündigen sich an. Aber auch Männer kommen in die Wechseljahre, man spricht dann von Andropause, und auch sie leiden unter körperlichen Beschwerden aufgrund des Hormonmangels. Liegt ein Hormonmangel vor, sind zahlreiche gesundheitliche Probleme die Folge. Verursacht meist durch äußere Faktoren kann es auch einen Überschuß an bestimmten Hormonen geben, der dann seinerseits auch zu Beschwerden führt. Zu beobachten ist dies z.B. bei erhöhter Stressbelastung über einen langen Zeitraum.

Wenn Frauen in die Menopause kommen und Männer in die Andropause, stellt der Körper immer weniger Hormone selbst her. Damit dann das hormonelle Gleichgewicht wieder ausbalanciert wird, müssen die nun fehlenden, weil nicht mehr selbst produzierten Hormone, ersetzt werden. Optimal geschieht das in der gleichen Menge und angepasst an den von der Natur vorgegebenen Körperrhythmus. Jedes Hormon wird in einer Laboruntersuchung getestet, ersetzt wird individuell nach Bedarf, während die herkömmliche Hormontherapie meist nicht differenziert arbeitet.
 

 

 

Wann sollte über eine Therapie nachgedacht werden?

Eine Behandlung mit bio-identischen Hormonen wird von einem erfahrenen Therapeuten immer dann angeraten werden, wenn eine hormonelle Dysbalance diagnostiziert wurde und der Patient/die Patientin in seinem/ihrem Wohlbefinden durch entsprechende Symptom-Entwicklung empfindlich gestört ist. Der Laborwert alleine ist kein auschlaggebendes Kriterium, entscheidend ist das subjektive Empfinden des Patienten.

 

Behandelt wird der Mensch, nicht das Laborergebnis

 

 

Was ist ein hormonelles Ungleichgewicht (hormonelle Dysbalance)?

 

Unser Hormonsystem hat einen alles überragenden Einfluss auf unser Befinden. Das Zusammenspiel der Hormone im Körper ist vergleichbar mit dem Regelkreis einer Heizanlage. Wird die festgesetzte Temperatur unterschritten, fängt die Arbeit der Heizung an, umgekehrt wird bei überschreiten eines Grenzwertes die Leistung gedrosselt. Die entscheidenden Daten liefert der Temperaturfühler.

Im Körper gibt es viele solcher Regelkreise, die Steuerhormone spielen die Rolle der Temperaturfühler, die einzelnen Organe entsprechen der Heizanlage, wobei der Ein-und Ausschalter für diese „Anlage“ in diesem Beispiel mit der Schilddrüse vergleichbar ist.

Es gibt keine Zelle unseres Körpers, die nicht durch Hormone beeinflusst wird. Das Fehlen oder auch ein Überschuss kann zu vielfältigen Beschwerden und sogar zum Tod führen. Deshalb ist es so wichtig, dem Körper bei einem Mangel diejenigen Stoffe zuzuführen, die er gut verwerten kann.

Ebenso wichtig ist es, dass diese lebenswichtigen Wirkstoffe in der natürlichen und ausgewogenen Menge zur Verfügung stehen

Jedes Hormon bedingt in der Regel eine genau abgestimmte Produktion weiterer Hormone. Besteht ein Mangel oder Überschuss eines einzelnen Hormons ist das harmonische Zusammenspiel aller Stoffe gefährdet und die ganze Hormon-Versorgung des Körpers wird zunehmend unausgewogener, es entsteht eine hormonelle Unausgewogenheit (Dysbalance).

 

 

Wodurch kann diese Ausgewogenheit gefährdet sein?

 

Die Ausgewogenheit unseres Hormonhaushalts kann durch die vielfältigsten Einflüsse gefährdet sein.

 

Vor allem eine, im Vergleich zu früher veränderte Lebensweise, unregelmäßiger Tagesablauf, erhöhte Stressbelastung, ungesunde Ernährung und vermehrte Umweltbelastungen beeinflussen und gefährden in zunehmenden Maß unser Hormonsystem.

 

Zu nennen seien hier in erster Linie folgende Faktoren:

 

  • Ein, im Vergleich zu früher, immenser Gebrauch hormoneller Kontrazeptiva (Schwangerschaftsverhütung mit der „Pille“, Hormonspirale oder auch der Einsatz der „Pille“ zur Akne-Behandlung bei ganz jungen Mädchen, deren Hormonhaushalt noch nicht ausgereift ist)
  • Einsatz von Phytotherapeutika, also Pflanzenheilmittel, mit hormonähnlicher Wirkung, wie Rotklee, Cimicifuga, Mönchspfeffer, die häufig auch in Eigenbehandlung eingenommen werden
  • Vermehrte Verschreibung von Medikamenten wie Psychopharmaka, die Einfluss auf die Hormonsteuerung haben
  • Vermehrter Genuss sojahaltiger Lebensmittel (Phyto-Östrogen) oder hormonell belasteter Lebensmittel (Milch)
  • Hormonersatz-Therapie (HRT) mit synthetischen Hormonen
  • Hormonelle Abbauprodukte im Trinkwasser

 

Diese Ausgeglichenheit kann aber auch aufgrund körperlicher Ursachen fehlen. Beispielhaft sind zu nennen

 

  • Erkrankung der hormonbildenden Organe wie Schilddrüsenerkrankungen, Nebennierenschwäche oder Tumorgeschehen in diesen Organen bzw. deren Entfernung
  • Zustand der chirurgischen Menopause. Betroffen sind Frauen, deren Eierstöcke entfernt wurden (Ovariektomie), hier fehlt das hormonproduzierende Organ
  • oder Frauen, deren Gebärmutter (Hysterektomie) entfernt wurde, hier kann die Hormonproduktion vermindert sein, möglich ist auch eine Kombination
  • Bei Männern Entfernung der Hoden, also der hormonbildenden (Testosteron) Keimdrüsen

 

(Unvollständige) Übersicht über Beschwerden und Krankheiten, die möglicherweise mit einem hormonellen Ungleichgewicht in Zusammenhang stehen können/ persönliche Checkliste

 

An ein hormonelles Ungleichgewicht sollten Sie denken, wenn Sie an mehreren der aufgeführten Symptome leiden. Ihr behandelnder Arzt oder Heilpraktiker kann die nötigen Tests zur Diagnosestellung durchführen.

 

  • Akne/ölige Haut
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Wechseljahrbeschwerden bei Frau und Mann/ Hitzewallungen/ Schweißausbrüche
  • Kalte Hände/ Füße/ Missempfindungen/ unruhige Beine (restless legs)
  • Kopfschmerzen und Migräne/ Krämpfe/ Verspannungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Schlafstörungen (Ein-/Durchschlafen, häufiges Erwachen)/
  • Schläfrigkeit/Schnarchen/Nachtschweiß
  • Angstzustände/ Burn-out-Syndrom, Erschöpfung
  • Depression, schwankende Emotionen, Aggression, Reizbarkeit, schnell aufgebracht oder missgestimmt
  • Gelenkprobleme/ Ganglion/ Rheuma
  • Trockene Schleimhäute/ trockenes Auge/trockene Haut, Haar
  • Autoimmunerkrankungen (M.Hashimoto, Lupus eryth., MS)
  • Wassereinlagerungen/Ödeme
  • Vermehrter Haarwuchs bei der Frau/ Haarausfall
  • Bauchfett/ Fetteinlagerungen/ Gewichtszunahme/ Übergewicht
  • Blasenschwäche/ wiederholte Blasenentzündungen/ Prostatabeschwerden
  • Blutdruckschwankungen/ Schwindelanfälle
  • Zyklusstörungen/Zwischenblutungen/Zysten/Myome/Endometriose
  • Sexuelle Lustlosigkeit
  • Burn-out-Syndrom, Erschöpfung, Depression, schwankende Emotionen, Aggression
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Erhöhte Infektanfälligkeit, Entzündungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Herzklopfen/ Herzrhytmus-Störungen/Herzdruck
  • Wassereinlagerungen

 

 

 

 

 

Feststellung des hormonellen (Un)Gleichgewichts mit einem Hormon-Speicheltest

 

Bei einem ersten, sehr ausführlichen Gespräch unterhalten wir uns über alle aufgetretenen Symptome, gleichzeitig wird auch eine Anamnese (Fallaufnahme) für andere relevante Bereiche ihrer Krankengeschichte, wie Vorerkrankungen, familiäre Belastungen, Lebensumstände u.v.m. erhoben.

Stelle ich fest, dass die Untersuchung des individuellen Hormonstatus ratsam ist, wird ein dafür bestimmter Labortest durchgeführt. Dies wird in der Regel nur der Fall sein, wenn die Beschwerden sehr heftig und die Beschwerdebilder nicht eindeutig sind.

 

Darüber, ob in Ihrem Körper die benötigten Substanzen in ihrer optimalen Ausgewogenheit vorhanden sind, kann ein Hormon-Speicheltest Auskunft geben. Wenn Sie eine Häufung der oben genannten Beschwerden bei sich feststellen können, ist dies ein erster Anhaltspunkt, ob sie das Gespräch mit einem Therapeuten/ einer Therapeutin über dieses Thema führen sollten. Je mehr Beschwerden auftreten, desto wahrscheinlicher ist ein Hormonmangel. Je nach aktueller Fallaufnahme kann dann ein Speicheltest der nächste Schritt sein.

Viele Labors führen diesen, in der Handhabung einfachen, aber effektiven Test durch.

 

Der Hormon-Speicheltest ist für die Bestimmung der Geschlechts-und Steroidhormone eine sehr wirksame Methode. (Östradiol, Östriol, Progesteron, Testosteron, DHEA, Stresshormon Cortisol)

Im Speichel sind die ungebundenen, wirksamen Hormone bestimmbar, geringste Veränderungen können damit gemessen werden.

Der Geschlechtshormon-Test ist zum idealen Zyklus-Zeitpunkt am Morgen durchzuführen, Cortisol wird in einem Tagesverlaufs-Profil bewertet.

 

Da Schilddrüsenhormone ebenfalls zum hormonellen Steuersystem unseres Körpers gehören, sollten Schilddrüsenprobleme ebenfalls labortechnisch abgeklärt werden. Hierzu ist eine Bestimmung des Wertes im Blut nötig. Ein Termin zur Blutabnahme kann vereinbart werden, diese Werte werden aber meist vom Hausarzt im Rahmen der Gesundheitsvorsorge angefordert, es ist eine reguläre Leistung, die bei entsprechender Begründung von allen Kassen übernommen wird.

 

Anhand der Ergebnisse, die ungefähr nach 10 Tagen vorliegen, werden, bei Bedarf, die Gabe von bioidentischen Hormonpräparaten und deren genaue Dosierung besprochen.

Es wird eine individueller Therapieplan für Sie erstellt, wobei bei den angesprochenen leichteren Fällen eine Behandlung mit naturheilkundlichen Mittel und orthomolekularen Stoffen (Einsatz von Vitalstoffen wie Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren) erfolgt.

Bio-identische Hormonpräparate kommen bei starken Dysbalancen nach vorheriger Laborbestimmung zum Einsatz.

 

Eine engmaschige Verlaufskontrolle und Ihre vertrauensvolle Mitwirkung ist dann Voraussetzung für die genaue Dosierung dieser hochsensiblen Wirkstoffe, damit das richtige Maß gefunden wird, um eine optimale Therapiewirkung zu erreichen.

 

 

 

Die eigentliche Therapie mit bioidentischen Hormonen

Die Pioniere der bioidentische Hormontherapie arbeiten seit Jahrzehnten mit diesen Hormonpräparaten.

Man unterscheidet zwischen verschreibungspflichtigen Mitteln und homöopathischen Hormonprodukten.

Da alle Hormone bereits in der kleinsten Dosis sehr große Wirkung im gesamten Stoffwechsel des Körpers hervorrufen, sind sie mit äußerster Sorgfalt auszuwählen und nur gezielt für eine Therapie zu empfehlen. Deshalb sind nicht-homöopathische Produkte in jedem Fall verschreibungspflichtig, da die Wirkung um ein Vielfaches höher ist, als bei homöopathischen Arzneimitteln.

In leichteren Fällen oder bei sehr sensiblen Patienten kann man mit nicht-verschreibungspflichtigen, homöopathischen Hormonen gute Behandlungserfolge erzielen. Es gibt homöopathisch aufbereitete Hormonglobuli mit mehreren verschiedenen Wirkprinzipien oder potenzierte Hormoncremes.

Eine engmaschige Verlaufskontrolle und Ihre vertrauensvolle Mitwirkung ist dann Voraussetzung für die genaue Dosierung dieser hochsensiblen Wirkstoffe, damit das richtige Maß gefunden wird, um eine optimale Therapiewirkung zu erreichen.

 

Diese Verlaufskontrollen zeigen, ob diese Behandlungsweise erfolgreich eingesetzt wird.

Eine erste Nachkontrolle ist, je nach Beschwerden, etwa zwei bis sechs Monate nach Behandlungsbeginn sinnvoll. Danach bieten sich jährliche Kontrollen an.

Ein Wechsel zu verschreibungspflichtigen Medikamenten ist immer möglich. Gerne setze ich mich in diesen Fällen mit der Ärztin/ dem Arzt ihres Vertrauens in Verbindung oder ich empfehle Ihnen eine naturheilkundlich aufgeschlossene Arztpraxis. Dort wird, nach sorgfältiger Überprüfung der aussagekräftigen Laborergebnisse und Ihres Falls, selbständig und individuell, über das weitere therapeutische Vorgehen entschieden.

 

Auch verschreibungspflichtige natürliche Hormone werden, sofern dies möglich ist, in der Regel in Creme-Form verordnet. Der Vorteil dieser Art der Verabreichung liegt darin, dass die Hormone über die Haut (transdermal) aufgenommen werden und damit nur eine sehr viel geringere Tagesdosis benötigt wird.

Bei der Gabe z.B. von Tabletten würde das Verdauungssystem schon einen großen Teil ( ca. 70 %) des verabreichten Wirkstoffes herausfiltern. Über die Haut -transdermale Applikation- liegt die aktive Wirkung bei ca. 85%. Das heißt, die Gesamtdosis muss viel geringer bemessen sein, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

 

Ganzheitliche Therapie

Die Ziele der Behandlung hormoneller Dysbalancen können unterschiedlich beschrieben werden:

Immer da, wo es nach Alter und Konstitution möglich ist, ist das vorrangige Ziel der Behandlung die Anregung der körpereigenen Hormonproduktion.

Durch Stimulation der übergeordneten und der hormonproduzierenden Drüsen soll das System der hormonellen Regelkreise im Körper wieder soweit aktiviert werden, dass der Körper fähig ist, selbst eine ausreichende, balancierte Hormonversorgung zu gewährleisten und dadurch eine Ersatzversorgung von außen überflüssig wird.

Das geschieht mit naturheilkundlichen Mitteln. Diese Mittel sind auf diese Problematik abgestimmt. Sie unterstützen sanft den Heilungsprozess und entfalten keine eigenständige hormonelle Wirkung. Die empfohlenen Vitalstoffe werden individuell nach den persönlichen Lebensumständen und unter Berücksichtigung der Wirkung auf die Hormonproduktion ausgewählt

In bestimmten Fällen ist diese „Re-Aktivierung“ nicht möglich (Erkrankung/ Entfernung des hormonproduzierenden Organs, Alter, schwere Dysbalancen), so dass mithilfe von Hormonsubstitution die Hormonbalance wieder hergestellt werden muss. In diesen Fällen geschieht dies unter Verwendung bioidentischer Hormonpräparate. Wenn nötig werden auch verschreibungspflichtige Substanzen vom Arzt verordnet.

 

Wie hoch sind die Kosten für eine Hormontherapie?

Die Leistung gesetzlicher Krankenkassen ist schwer einschätzbar, eine Erstattung nur in Ausnahmefällen ist aber eher die Regel. Anders kann der Fall gelagert sein bei Bestehen einer Zusatzversicherung für naturheilkundliche Leistungen. Bei einer ärztlichen Anordnung werden die Kosten von den privaten Kassen überwiegend übernommen.

Der Laborbefund kostet von ca. 28,00 Euro für die Bestimmung eines Einzelwertes bis zu ca. 100,00 Euro für das Gesamtprofil Hormone Frau/Mann. Die Kosten können sich verändern, gerne gebe ich Ihnen die aktuell gültigen Preise vorher bekannt.

Die bioidentischen Hormone werden in den meisten Fällen mindestens über mehrere Monate zugeführt. Je nach Laborbefund werden verschieden viele Präparate von tageweise bis dauerhaft benötigt. Ein Rahmen von 30,00 bis 60,00 Euro monatlicher Aufwand für Medikamente ist möglich.

Die Kosten für ergänzende Mittel wie Vitaminpräparate oder naturheilkundliche Medikamente variieren je nach Befund und Bedarf, wobei in der Anfangsphase der Behandlung mit einem höheren Betrag gerechnet werden muss, als im Verlauf der Therapie. Erfahrungsgemäß ist die Auffüllung von z.B. Mineralstoffmängeln nach wenigen Wochen abgeschlossen,

 

 

 

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