Naturheilpraxis-Sanvida-Institut
Naturheilpraxis-Sanvida-Institut

Behandlungsmethoden A-Z

Vorwort:

 

Ein medizinisch tätiger Therapeut, egal ob Heilpraktiker oder Arzt, kann und darf kein Heilversprechen abgeben. Der Therapieverlauf ist  in vielen Fällen nicht vorhersehbar ist, daher kann kein seriöser Behandler mit Sicherheit sagen, ob die Behandlungsmethode wirksam sein wird oder nicht. Man kann sich zwar in der Abwägung der in Frage kommenden Methoden und in Zusammenarbeit mit dem Patienten  für eine bestimmte Therapie entscheiden, mit Gewissheit lässt sich aber der Erfolg der Behandlung nie vorhersagen.

 

 

Demgemäß sind alle in der Folge genannten Erkrankungen nur Anwendungsbeispiele für die genannten Therapiemethoden. Keinesfalls soll der Eindruck erweckt werden, dass für den Fall, dass sich der Patient bei mir einer solchen Behandlung unterzieht, mit Sicherheit eine Heilung der aufgezählten Erkrankung erzielt wird.

 

 

 

Sie als Patient möchten dennoch wissen, wie sich eine bestimmte Therapie auf Ihre Erkrankung auswirken könnte. Sie müssen auch Ihre Einwilligung zur Durchführung der Therapie zu geben. Deshalb finde ich es wichtig, dass Sie sich über einzelne, von mir angebotene, Therapieformen informieren können.

 

Die Einsatzgebiete und Wirkweisen entspringen in der Regel nicht meinen praktischen Erfahrungen. Ich habe die Informationen unter anderem aus folgenden Quellen zusammengefasst:

 

Bierbach, Elvira:

Naturheilpraxis heute, Elsevier, 2. A. 2002

Beer/ Adler:

Leitfaden Naturheilverfahren, Elesevier, 1. A. 2011

Geißler/Quak:

Leitfaden Homöopathie, Elsevier, 2. A. 2009

Chaling Han:

Leitfaden Tuina: Die manuellen Techniken in der TCM, Elsevier, 3. A. 2013

Dorcsi, Mathias:

Die Wiener Schule der Homöopathie, Staufen,  5. A. 2005

Strehlow, Wighard:

Hildegard Heilkunde von A-Z,Weltbild, 2007

Dr. Godagama:

The Handbook of Ayurveda, Kyodo Print, 2001

Dr. John R. Lee:

Natürliches Progesteron - Ein bemerkenswertes Hormon, Akse, 6.A. 1997

Dr. med Michael E. Platt:

Die Hormonrevolution – Spektakuläre Behandlungserfolge mit bioidentischen Hormonen, VAK, 9.A. 2014

F. Riedweg:

Hormonmangel – Theorie und Praxis der pflanzlichen Stimulation des Hormonsystems, Sonntag, 1994

Dr. med. Annelie Scheuernstuhl:

Natürliche Hormontherapie Die Hormonrevolution – Spektakuläre Behandlungserfolge mit bioidentischen Hormonen, Aurum, 7.A. 2012

ferner aus www.wikipedia.dewww.vkhd.de; www.die-heilpraktiker.de

 

 

 

A-Z

 

Darmsanierung mit mikrobiologischer Therapie

Nachdem der Darm sämtliche Giftstoffe ausgeschieden hat, werden mikrobiotische Stoffe zum Aufbau der Darmschleimhaut kurmäßig zugeführt.

Auf der Haut und in den Schleimhäuten siedeln Milliarden physiologischer, d.h. für uns nützlicher Mikroorganismen, darunter viele Arten von Bakterien und Keimen. Diese bilden unsere ganz spezifische Darmflora, die mit unserem Körper in Symbiose, also in einer Art Lebensgemeinschaft leben. Dies ist die Gewähr für ein intaktes Immunsystem. Sie schulen unser Abwehrsystem und halten krankmachende Keime in Schach. Wird dieses System gestört, entwickelt sich ein Dysbiose, d.h. ein Ungleichgewicht durch eine Schädigung der nützlichen Darmflora gepaart mit der Ausbreitung schädlicher Darmkeime.

Symptome sind hierfür Blähungen, Durchfall, Verstopfung, ausgeprägte Magen-Darm-Störungen, Völlegefühl, Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Migräne. Durch den Angriff auf das Immunsystem "Darm"  wird das ganze Immunsystem beeinträchtigt. Und durch Zerstörung der Abwehrkeime können krankmachende Keime ihre giftigen Stoffwechselprodukte ungehindert hinterlassen und diese werden anschließend vom Organismus aufgenommen. Als Folge davon können sich systemische Erkrankungen entwickeln.

Viele Faktoren können die Darmflora schädigen:

Infektionen durch Bakterien, Würmer und Pilze schädigen die Darmflora. Reichlich zuckerlastige Nahrung begünstigt das Wachstum von schädlichen Hefepilzen.

Eine eiweiß- und fettreiche Ernährung fördert das Wachstum von Fäulnisbakterien und behindert die Milchsäurebakterien. Durch Gärung gebildete Gifte durchdringen die Darmwand und wandern in den Organismus, dies ist aus Sicht der Naturheilkunde der Ursprung zahlreicher chronischer Erkrankungen.

Viele Medikamente (Antibiotika, Cortison, die "Pille") schädigen die Darmflora, indem nützliche Mikroorganismen als Nebenwirkung auch vernichtet werden und dadurch Platz ist für das Wachstum fremder Keime und Pilze.

Funktionelle Störungen des Verdauungstrakts verändern das Nährstoffangebot der Mikroorganismen. Mangel an Magensäure, Gallen- oder Pankreasenzymen begünstigen schädliche Keime.

Die gestörte Darmflora zeigt sich in Krankheitsbildern wie häufigen Infektionen hauptsächlich des Atemtraktes (Schnupfen, Husten) und des Urogenitaltrakts (Blasenentzündung, Pilzinfektionen), akuten und chronischen Hautleiden, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Pilzerkrankungen, Magen-Darm-Infektionen, Zahnfleischentzündungen oder sie entsteht bei oder nach einer Antibiotika- bzw. Cortisonbehandlung, Behandlung mit Immunsuppressiva, Chemo- oder Strahlentherapie. 

Eine Dysbiose kann mittels Stuhluntersuchung diagnostiziert werden.

Liegen eindeutige Ursachen vor (z.B.) Antibiose, kann u.U. auf eine Laboruntersuchung verzichtet werden.

In einem Zeitraum von 3-6 Monaten werden mikrobiologische Präparate, die natürliche Bakterienkulturen enthalten, wieder zugeführt.

Idealerweise wird die Darmsanierung mit einer kurzen Phase des  Heilfastens  oder einer anderen Form der Darmreinigung vorbereitet.

 

 

Ernährungsberatung und Ernährungstherapie

In unserer Gesellschaft nimmt die Ernährung einen immer größeren Stellenwert ein. Leider ist eine Folge davon, dass noch nie so viele ernährungsbedingte Erkrankungen und demzufolge an Übergewicht leidende Menschen zu beobachten waren.

 

In der heutigen Zeit ist das Schlagwort "metabolisches Syndrom" in aller Munde. Darunter ist ein Komplex verschiedener, stoffwechselbedingter Erkrankungen wie

  • Übergewicht (Adipositas)
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte
  • Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
  • und erhöhter Blutzuckerwert (Diabetes mellitus)

zu verstehen.

Basis jeder Ernährungstherapie ist das Bewußtsein für die Bausteine einer gesunden Ernährungsweise. Mit der Umstellung der persönlichen ungesunden Essgewohnheiten beginnt man, den genannten Stoffwechselerkrankungen vorzubeugen. Gleichzeit erwünschte Wirkungen wären, neben einer angestrebten Gewichtsabnahme, dass man leistungsfähiger und ausgeglichener wird, besser mit Stress umgehen kann und das Immunsystem gestärkt wird.

Bitte bedenken Sie aber, dass eine Gewichtsreduktion fast nie durch bloße Ernährungsumstellung zu erreichen ist. Co-Faktoren wie Bewegung, Psyche, Hormone, gesunder Organismus (z.B. Schilddrüse) sind mindestens genauso entscheidend für das Erreichen Ihrer persönlichen Ziele.

Die Praxis Sanvida verspricht keine Wunder, sondern unterstützt Sie bestmöglich auf Ihrem Weg.

Den Beginn jeder Ernährungstherapie würde auch die naturheilkundliche Therapieform des Heilfastenspositiv beeinflussen.

 

 

Heilfasten

Ein Bestandenteil der traditionellen Naturheilkunde ist das Heilfasten, das zu den ältesten Heilmitteln gehört. Im Vordergrund stehen nicht die Gewichtsabnahme, sondern die Entgiftung des Körpers und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Freiwilliges Fasten umfasst Verzicht auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (1-2 Wochen), reichliche Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Darmentleerung.

Dies dient zur Entlastung des überlasteten Stoffwechsels und zur Entschlackung und Reinigung des Organismus. In der Fastenperiode besteht für den Körper die Möglichkeit, sich zu erholen und aufgestaute, krankmachende Stoffwechselprodukte abzubauen.

Es gibt verschiedene Ansätze des Heilfastens. In meiner Praxis kommen Prinzipien des Basenfastens, des Heilfastens nach Hildegard von Bingen und der milden Ableitungsdiät nach F.X. Mayr zur Anwendung.

 

 

Im Idealfall können danach folgende angezeigten Auswirkungen festgestellt werden:

Der Säuregehalt des Magensaftes verringert sich, die Gallenblase entleert sich und scheidet Schleim, Grieß und Steine aus.

Die Darmzotten werden gereinigt und auf die spätere, verbesserte Aufnahme von Nährstoffen vorbereitet. Der Darm stellt 80% unseres Immunsystems, dies wird durch das Fasten gestärkt und die Anfälligkeit für z.B. grippale Infekt sollte sinken.

Schädliche Stoffwechselprodukte werden aus dem Gewebe und den Gefäßwänden gelöst und ausgeschieden.

 

Bewährt hat sich diese Behandlung oft bei rheumatischen Erkrankungen, Allergien und Hauterkrankungen, Verdauungsstörungen und Darmerkrankungen, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen und nach Antibiotikum-Gabe, oder auch zur Entgiftung nach Narkose.

 

Bei ausgeprägten Schwächezuständen, Gicht, Diabetes, schweren Herz- oder Nierenerkrankungen, Tumorgeschehen, psychischen oder hormonellen Erkrankungen, Essstörungen und schweren Infektionskrankheiten darf nicht gefastet werden.

Schwangere, Stillende, Kinder und Heranwachsende sollten ebenfalls nicht fasten.

 

 

(Klassische) Homöopathie

Die Homöopathie ist keine wissenschaftlich anerkannte Heilmethode.

Die behauptete selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch die Prozeduren des Potenzierungsverfahrens der einzelnen Substanzen, die von einigen Autoren auch als „rituell“ bezeichnet werden, widerspricht naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Grundprinzip der evidenzbasierten Medizin. Die Homöopathie wird daher zu den Pseudowissenschaften gezählt. Klinische Studien nach wissenschaftlichen Standards konnten keine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel nachweisen.

Dennoch vertrauen viele Patienten der Wirkung der Homöopathie, weil sie eigene Erfahrungen mit diesen Arzneimitteln gemacht haben.

 

Ein kleiner geschichtlicher Exkurs…

Begründer der Homöopathie wie wir sie kennen, war der Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843), der den Heilmethoden seiner Zeit - Aderlass, Schröpfen, Fasten oder die Gabe von giftigen Substanzen - alles Methoden, die den Kranken noch mehr schwächten - sehr ablehnend gegenüberstand. Er gab deshalb, und wegen der Tatsache, dass Diagnosen und damit die Therapie auf reiner Hypothese und nicht auf wissenschaftlichen Begründungen fußten, sogar seine Tätigkeit als Arzt auf und verdiente danach sein Geld als Übersetzer medizinischer und pharmakologischer Texte.

 

Im Zuge dieser Übersetzungen bekam er Kenntnis davon, dass Chinarinde erfolgreich gegen Wechselfieber, heute bekannt als Malaria, eingesetzt wurde. Er überprüfte diese Neuigkeiten am eigenen Leib, indem er als Gesunder Chinarinde einnahm. Nach der Einnahme entwickelte er die gleichen Fieber-Symptome wie ein Malariakranker. ( Hahnemanns berühmter Chinarinden-Versuch ) Um seine Erkenntnis zu untermauern, führte er noch zahlreiche weitere Versuche an seiner Familie und an Freunden durch und wurde in seinen Studien immer wieder bestätigt. Er folgerte schließlich daraus, dass dasjenige Arzneimittel gegen eine Krankheit einzusetzen sei, das bei einem gesunden Menschen die Symptome der Erkrankung hervorzurufen vermag.

 

Similia similibus curentur

 

Das Ähnlichkeitsprinzip, das Hahnemann postulierte, besagt genau dies, nämlich dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Zum Vergleich dazu wird in der Schulmedizin die Allopathie eingesetzt, das bedeutet, dass die Symptome mit einem Gegenmittel therapiert werden, also mit einem Mittel, das die Symptomatik meist eher unterdrückt, als heilt.

 

…und eine persönliche Anmerkung

1810 erschien Hahnemanns Hauptwerk, das "Organon der rationellen Heilkunde", in dem Hahnemann wie in einem Gesetzbuch die Grundsätze zur Ausübung der Homöopathie festschrieb.

Dabei darf man die Hintergründe der damaligen Zeit nicht übersehen. Hahnemann wehrte sich gegen das Diktat der Kirche und der Heilkundigen, die die begrenzten Möglichkeiten der damaligen Schulmedizin genau bestimmten. Dass die Heilmethoden die Kranken noch mehr schwächten und nur auf Willkür basierten, konnten einem selbständig denkenden Wissenschaftler wie Hahnemann es war, nur zu eigenständigem Handeln antreiben. Im Zeitalter der Aufklärung war es dann auch möglich, neue Wege zu gehen und Hahnemann wählte, auch im Austausch mit Philosophen und Rechtsgelehrten seiner Zeit, den Leitsatz "aude sapere" für sein Werk. Dies bedeutet, jedermann solle es wagen und als sein Recht betrachten, frei und selbständig zu denken und danach auch zu handeln und nicht nur zu tun, was die Obrigkeit befiehlt.

Wenn man die Möglichkeiten der damaligen Medizin mit den heutigen Standards vergleicht, so kann man sagen, dass die medizinischen Errungenschaften seit damals ungeheuerlich sind und für Hahnemann sicherlich unvorstellbar waren.

Wenn man dann gleichzeitig den Leitsatz Hahnemanns "aude sapere" beherzigt, so kann man sicherlich nicht exklusiv Vertreter entweder der Schulmedizin oder der Homöopathie sein.

Und hätte Hahnemann gewusst, wie sich die dürftigen Methoden der Medizin seiner Zeit bis heute weiterentwickeln würden, so hätte er sicherlich keinem homöopathisch tätigen Therapeuten geraten, ablehnend gegenüber der Schulmedizin eingestellt zu sein.

Wichtig ist, dass sich beide Heilmethoden zum Wohle des Patienten ergänzen!

In diesem Sinne wird in meiner Praxis klassische Homöopathie angeboten.

Die klassischen Einzelmittel werden nach einem ausführlichen Anamnesegespräch, also der Besprechung Ihrer Vorerkrankungen und Ihrer persönlichen Lebenssituation, unter Berücksichtigung aller relevanten Punkte, ausgewählt. Das Augenmerk wird nicht auf die einzelne Erkrankung, sondern auf den Menschen in seiner Gesamtheit mit seiner ganz individuellen Symptomatik gelegt. Das kann bedeuten, dass zwei Patienten mit der gleichen schulmedizinischen Diagnose zwei ganz unterschiedliche Mittel verschrieben bekommen.

Diese Auswahl wird beeinflusst durch all ihre Hauptbeschwerden, genauso wie durch die Allgemeinsymptome (Ernährung, Vorlieben, Abneigungen) oder Gemütssymptome (Ängste, Charakter).

Durch das im Anschluss an die Fallauswertung, der Repertorisation, ausgewählte Mittel sollten im Organismus Reize zur Selbstheilung gesetzt werden. Nach der Lehre der klassischen Homöopathie ist Ziel der Behandlung, dass akute Symptome relativ rasch verschwinden. Bei  chronischen, länger bestehenden Beschwerden sollte die Lebenskraft imstande sein, sich mit den Störungen auseinanderzusetzen und den Körper selbst zu heilen.

Homöopathie setzt auf natürliche Stoffe, um Arzneimittel herzustellen. Sie basieren auf dem Pflanzen-, Tier- oder Mineralbereich und werden durch eine spezielle Verarbeitung hergestellt.

Potenz wird der Grad der Verdünnung genannt. Die entsprechenden pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ausgangsstoffe werden in verschiedenen Stufen verschüttelt und verdünnt. Das so entstandene Arzneimittel wird mit einer Potenz, die den Grad der Verdünnung angibt, näher bezeichnet.

Auf homöopathischen Heilmitteln sind keine Heilanzeigen genehmigt. Der klassische Homöopath zieht hier Ergebnisse sogenannter Arzneimittelprüfungen, die in den verschiedensten Werken, sog. Materiae Medicae, niedergeschrieben wurden, zu rate.

 

Dabei haben sich für die Behandlungen Grundsätze herausgebildet: Homöopathische Behandlungen gelten als besonders geeignet für Erkrankungen, die der Selbstregulation des Organismus zugänglich sind.

Besonders funktionelle, psychosomatische und chronische Erkrankungen wären hier zu nennen.

 

 

(Angewandte) Kinesiologie

Grundlage der Wirbelsäulentherapie bildet die kinesiologische Austestung. Kinesiologie ist ein Diagnose- und Behandlungsverfahren, das mit Hilfe standardisierter Tests für einzelne Muskeln des Körpers bzw. durch die Diagnose der Stärkeveränderung dieser Muskeln messen kann, wie die Reaktion des Körpers auf bestimmte Reize ausfällt. Das Diagnosesystem beruht auf einem unterschiedlich ausfallenden Muskelwiderstand, der ein eventuelles Ungleichgewicht und einen notwendigen Korrekturbedarf anzeigt.

Gerade im Zusammenhang mit Wirbelsäulenerkrankungen ist dies eine sehr gute Methode, da jeder Wirbel und jedes Gelenk überprüft werden kann.

 

 

Ohrakupunktur

Bereits 2000 Jahre alte chinesische Schriftstücke beschreiben einen Zusammenhang zwischen Ohrmuschel und einzelnen Körperregionen. Seit Hippokrates wurde immer wieder über Heilungen durch Ohrbehandlung berichtet.

Die Ohrakupunktur ist eine Form der Reflexzonentherapie, die durch Stimulierung sensibler Punkte gezielt andere Körperregionen beeinflusst. Sie lässt sich daher nur bedingt mit der Akupunktur der traditionellen chinesischen Medizin vergleichen.

Bei uns gebräuchlich ist die als "Auriculo-Therapie" vom französischen Arzt Paul Nogier erstmals 1956 veröffentlichte Methode.

Nogier entwickelte diese Form der Heilung nachdem er sich mit der Reflexzone Ohr beschäftigte und erkannte, dass im Ohr die Abbildung eines Embryos in Kopflage zu finden ist. Diese Ähnlichkeit war für Nogier Ausgangspunkt, um Zusammenhänge zwischen Ohrpunkten und zugeordneten Körperregionen herzustellen und er legte damit die Grundlagen für ein neues Behandlungskonzept, insbesondere in der Schmerztherapie.

 

Häufige Anwendungsgebiete sind

 

  • Schmerzen des Bewegungsapparates wie z.B. akute Neuralgien, Ischialgien, Bandscheibenschäden
  • Schmerzzustände durch Traumata (Verletzungen) oder Rheuma
  • Kopfschmerzen
  • Sinusitis
  • Unterstützung bei Suchtproblemen wie Nikotin oder Esssucht

 

 

Keine Behandlung sollte durchgeführt werden z.B. bei Entzündungen oder Verletzungen der Ohren, Schwangerschaft oder Infektionskrankheiten.

 

 

 

Die Ordnungstherapie

Der Mensch ist durch die heutigen modernen Lebensformen immer weiter vom natürlichen Rhythmus entfernt. Alleine Medikamente, künstliche Beleuchtung, Klimaanlagen oder wechselnde Arbeitszeiten beeinflussen die innere biologische Uhr und stören damit die Verbindung zu natürlichen Lebensgesetzen. Zudem fördern übermäßiger Stress, emotionale Konflikte und permanente Reizüberflutung durch Lärm, Medien und PC den Rückzug in die eigene Welt.  Die für den Körper unbedingt notwendige Entspannung und nach außen gerichtete Aktivitäten werden vernachlässigt.

Als Folge davon reagiert der Körper mit häufigen Infekten, er nimmt sich seine Auszeit sozusagen selbst. Da man sich nicht die Zeit nimmt, die Erkrankung vollständig auszuheilen, fühlt man sich immer schlechter und wird noch anfälliger, schlimmstenfalls kann es zum Burnout-Syndrom  oder einer anderen depressiven Phase kommen!

Grundlagen für Gesundheit und Wohlbefinden sind eine bewusste Lebensführung und ein natürlicher Lebensrhythmus, der den Wechsel von Aktivität und Entspannung achtet. Von der Natur vorgegebene Rhythmen sollen wieder bewusst miterlebt werden, d.h. ein regelmäßiger Tagesverlauf und der ausgewogene Wechsel von Arbeit und Freizeit sind ein wichtiges Prinzip der Ordnungstherapie.

Ferner gehören dazu das (Wieder-) Erlernen gesunder Ernährung, auch des maßvollen Umgangs mit Genussmitteln, geregelter Essenszeiten und sinnvoller, aktiver Lebensgestaltung.

 

 

 

Orthomolekulare Medizin

Die orthomolekulare Medizin geht auf den Biochemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling zurück, der die Orthomolekulare Medizin 1968 konzipierte und definierte als

"Erhaltung der Gesundheit und Behandlung der Krankheit durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind".

Nach Pauling lebt kein Mensch so gesund, dass die 45 wichtigsten lebensnotwendigen Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme) in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander im Organismus vorhanden sind. Deshalb muss man sie ergänzen. Dies geschieht in Form von Tabletten oder Kapseln bis das Defizit behoben ist oder solange ein erhöhter Bedarf besteht.

 

Der Bedarf kann erhöht sein bei

  • einseitiger Ernährung (fast food verursacht Mangel verschiedenster Nährstoffe)
  • Alkoholkonsum (verursacht Mangel an wichtigen B-Vitaminen und Mineralstoffen)
  • Koffeingenuß (erhöhte Ausscheidung von Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium)
  • Nikotin (verbraucht Vitamin C und Zink)
  • in der Wachstumsphase, während Schwangerschaft, Stillzeit
  • in der Rekonvaleszenz
  • in Zeiten starker psychischer und physischer Belastung
  • bei Leistungssportlern
  • Umwelteinflüssen/ Schwermetallbelastung
  • (Selen kann Blei und Quecksilber binden und inaktivieren)
  • Einnahme von Medikamenten
  • (Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel, Antazida)
  • Hormoneller Dysbalance

 

 

Bei diesen Erkrankungen kann eine Ergänzung notwendig sein:

Herz-Kreislauferkrankungen, Infekte und angeschlagenes Immunsystem, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Entgiftung und Ausleitung, chronischer Kopfschmerz und Migräne, Beschwerden im Rahmen der Wechseljahrs-Symptomatik

Diese Art der Medizin gibt der Erhaltung der Gesundheit, also der Prävention (Vorbeugung), den gleichen Stellenwert wie der Behandlung vorhandener Erkrankungen.

Ein Mikronährstoffmangel kann u.a. durch Blutuntersuchung festgestellt werden. Bei einigen Indikationen ist der Mangel bereits anhand des Krankheitsbildes ersichtlich.

Es werden nicht die fehlenden Nährstoffe in sehr hohe Dosen zugeführt, wobei jedoch nur Substanzen ergänzt werden, die physiologisch, d.h. von Natur aus im Körper vorhanden sind. Dabei wird z.B. bei Vitamin A und Selen darauf geachtet, dass keine Überdosierung entsteht.

Zum Einsatz kommen z.B. Magnesium bei Herzerkrankung und Migräne, hochdosiertes Vitamin C präventiv als Antioxidans bei Stress und in der Onkologie oder auch zur Therapie bei akuten Infekten, Zink bei Infektanfälligkeit und die Gruppe der B- Vitamine bei erhöhtem Stress, hormonellem Ungleichgewicht, nervöser Unruhe.

Der individuelle Bedarf richtet sich nach Alter, Ernährungs-und Lebensgewohnheiten, Umwelteinflüssen und dem Gesundheitszustand, wobei Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung sind, die „gesunde Ernährung“ aber umgekehrt im Moment für eine optimale Versorgung nicht ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stellt.

 

Die Behandlung hormoneller Dysbalancen im Rahmen der bio-identischen Hormontherapie erfordert parallel sehr häufig ein Auffüllen der Nährstoffe, da z.B. Vitamine für die Hormonbildung essentiell sind und deren Fehlen auch eine unzureichende Hormon-Produktion zur Folge hat. Ebenfalls erhöht ist der Bedarf in Zeiten erhöhter Stressbelastung. Hier werden Nährstoffe einseitig vermehrt verstoffwechselt (z.B. zur Bildung von Adrenalin), für konkurrierende Organe, die die gleichen Grundbaustoffe (Vitamine, Mineralstoffe) benötigen, bleibt zu wenig Substanz über (z.B. Schilddrüse), ein Hormonmangel entsteht (in diesem Fall T4).

 

 

TUINA

Unter TUINA versteht man die manuelle Therapie in der chinesischen Medizin, deren Grundprinzip die Regulierung von Yin und Yang ist.

Das chinesische Wort TUI-NA heißt wörtlich übersetzt "tui=drücken, schieben und na=greifen" und ist in China neben der Akupunktur eine Säule der traditionellen Medizin.

Die TUINA bezieht sich auf verschiedene Leitbahnen (Meridiane) und damit auf Akupunkturpunkte, die durch spezielle Griff- und Massagetechniken stimuliert werden können. Neben Techniken, bei denen punktuell Druck ausgeübt wird, kommen knetende, greifende und klopfende Handgriffe zur Anwendung.

In der traditionellen chinesischen Medizin gilt als Schwerpunkt der Behandlung die Auflösung vorhandener Blockaden, Schmerzlinderung und Förderung der Durchblutung.

TUINA kann nach traditionellem Verständnis ausgleichend und stärkend, aber auch stimulierend auf den körpereigenen Stoffwechsel wie auch die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte des Körpers wirken.

Besonders bei Störungen des Bewegungsapparates mit akuten Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen gilt die TUINA als hochwirksame und schnelle Therapiemethode. Man wirkt regulierend von außen über die Leitbahnen der Haut, Muskeln und Sehnen auf Organe und Funktionskreise ein und löst so Blockaden der Energiebahnen.

Behandlungsablauf:

Zunächst bearbeitet der Therapeut die Haut und die oberflächlichen Hautgefäße.

Folgende häufige Wirkungsweisen sind in Lehrbüchern der traditionellen chinesischen Therapie beschrieben:  Durch den Druck der Hände und ihre Bewegungen wird eine Vielzahl feiner Blutgefäße stimuliert. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert, der Stoffwechsel in Gang gesetzt und Schlacken abtransportiert. Die Stimulation größerer Hautgebiete und Muskelgruppen steigert die Herzleistung und wiederum die Sauerstoffversorgung der inneren Organe. Die intensive Massage dringt in die tieferen Muskelschichten und sowohl Muskelstoffwechsel sowie Lymphfluss werden angeregt, so dass lokale Schwellungen und Ödeme reduziert werden können.

Gleichzeitig wirkt die Behandlung schmerzstillend auf das Nervensystem, was gleichzeitig das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen kann.

Die Beweglichkeit von Sehnen und Gelenken kann gesteigert werden und Dislokationen kleinerer Wirbel können korrigiert werden.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Erkrankungen des Bewegungsapparats über allgemeine Erkrankungen bis zu Kopfschmerzbehandlung.

Ziel der Behandlung ist die Auflösung vorhandener Blockaden, Schmerzlinderung und Förderung der Durchblutung. Je nach Indikation werden die verschiedensten Körperregionen behandelt. Abschluss der Behandlung bildet eine "versöhnende" Massage dieser Bereiche.

 

 

 

WIRBELSÄULENTHERAPIE 

Grundsätzliches:

Die ganzheitliche Behandlung von Erkrankungen im Bewegungsapparat umfasst die Therapie vorhandener Stoffwechselbelastungen genauso, wie die tatsächliche Behandlung der Wirbelsäule und der angrenzenden Muskelbereiche.

Unsere Wirbelsäule bildet die Achse unseres Skeletts. Sie umschließt und schützt unser Rückenmark und die Spinalnerven, sie trägt unseren Kopf und ist im Bereich des Kreuz- und Steißbeins mit dem Becken verbunden.  Von ihr gehen die Rippen des Brustkorbs aus und die Rückenmuskulatur hat hier ihren Ursprung und Ansatz.

Die einzelnen Wirbel der Hals- Brust-und Lendenwirbelsäule sind gegeneinander beweglich und erlauben uns so die Bewegung in alle Richtungen. Bandscheiben, die zwischen den Wirbeln als Puffer liegen, unterstützen diese Beweglichkeit und verhindern, dass die Wirble gegeneinander reiben. Sind diese Bandscheiben abgenutzt, so wird der Abstand zwischen den Wirbeln verkleinert, es können Schmerzen auftreten. Viele Bänder stabilisieren die Wirbelsäule.

Normalerweise werden durch die verschiedenen Krümmungen der Wirbelsäule alle Belastungen gleichmäßig auf alle Wirbel verteilt. Kommt es in einem Bereich z.B. durch Entzündung, Abnutzung oder Trauma zu Bewegungseinschränkungen, so wird die Last auf die übrigen Wirbel einseitig verteilt, als Folge davon verspannen auch die stützenden Muskelpartien. Verspannungen durch einseitige Belastung ruft auch eine unterschiedliche Länge von rechtem und linkem Bein oder eine Verschiebung der einzelnen Wirbelkörper hervor.

Wirbel-Verschiebungen, Beinlängendifferenzen und Muskelverspannungen können in vielen Fällen manuell behandelt werden.

Dazu biete ich verschiedene Therapieformen an, die auch begleitend zu anti-entzündlicher Therapie eingesetzt werden können:

 

 

Behandlungsformen:

Breuß-Massage

Die Massage nach Rudolf Breuß ist eine sehr angenehme und entspannende manuelle Therapieform. Das durch die gezielte Wirbelsäulen-Vorbehandlung (Dorn-Therapie) belastete Gewebe und die Rumpf-Muskulatur sollen wieder entspannt werden und die Durchblutung wird durch diese manuelle Anwendung gesteigert.

Die Breußmassage soll Menschen mit Rückenproblemen helfen. Es handelt sich um eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule mit Johanniskraut-Öl unter besonderer Berücksichtigung der Meridiane und abschließender Auflage einer Schicht Papier. Optimalerweise kommt es zu einer Streckung der Wirbelsäule, wodurch den belasteten Bandscheiben mehr Raum verschafft wird. Durch die Versorgung mit hochwertigen Nährstoffen kann die Regeneration des Bandscheibengewebes und die Auffüllung des Kerns deutlich angeregt werden.

Außerdem wirkt das verwendete Johanniskraut-Öl vielfach beruhigend und schmerzlindernd.

(Johanniskraut-Öl wird vorwiegend äußerlich bei Sportverletzungen, Entzündungen sowie kleineren Wunden verwendet; Muskelzerrungen, Prellungen, Quetschungen, Blutergüsse, Hautblasen, Verbrennungen und Schürfwunden lassen sich damit behandeln. Es lindert schmerzende Narben und Neurodermitis und wird bei Ischias-Beschwerden, Rheuma, Gicht und Neuralgien angewendet. )

Die medizinische Wirkung von Johanniskraut-Öll wurde Ende des 20. Jahrhunderts nachgewiesen. Seine Heilwirkung beruht auf dem Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe und Wirkmechanismen, wie Hyperforin, Flavonoide, ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe.)

 

Diese Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung. Die Breuß- Massage kann zusätzlich zur Anwendung der Dorn-Therapie oder bei empfindsamen Personen, sowie bei akuten Bandscheibenschäden alternativ zur Dorn-Methode eingesetzt werden.

 

Unabhängig von vorangegangenen manuellen Therapien kann die Massage nach Breuß natürlich mit und ohne Schmerz- oder Verspannungssymptomatik auch nur als präventive Behandlung angewendet werden.

 

 

Dorn-Therapie

Dieter Dorn aus dem Unterallgäu war Pionier für die Behandlung von Rückenleiden. Schon früh vertrat er die Auffassung, dass die Ursache für die meisten Rückenprobleme die Lebensumstände verbunden mit Bewegungsmangel seien. Fehlbelastung und Fehlstellungen von Wirbelsäule und Becken führen zu gesundheitlichen Problemen, die aber in der von Dorn entwickelten Methode nicht mit technischen Hilfsmitteln behandelt werden, sondern ausschließlich mit gefühlvollen Händen. Wirbelverschiebungen werden in der Dorn-Therapie in einer sanften Art naturheilkundlich und im Einklang mit der Eigenbewegung des Patienten behandelt.

Die Methode ist rund 30 Jahre alt und wird weltweit angewendet.

Die Dorn-Therapie könnte die Therapie der Wahl sein bei

  • Rückenschmerzen
  • Wirbelblockaden
  • Beinlängendifferenzen
  • Schulterschmerzen
  • Zustand nach Bandscheibenvorfall

 

 

Die Behandlung

In einer komplett durchgeführten Dorn-Therapie werden alle Gelenke berücksichtigt. Durch Tasten und einfache Testung werden korrekturbedürftige Blockaden und Fehlstellungen festgestellt und durch gezielte Manipulation behandelt. Die Behandlung beginnt an den Füßen und setzt sich Stück für Stück bis zum Kopf fort.

Je nach Behandlungsbedarf dauert eine Therapie-Einheit zwischen 20 und 40 Minuten.

 

Häufig wird diese Behandlung mit einer Breuß-Massage komplettiert.

 

 

 

 

Integrative Wirbelsäulentherapie (nach Gabriele Freund)

Die integrative Wirbelsäulentherapie ist eine spezielle Therapie, die Elemente verschiedener Behandlungsmethoden, nämlich die angewandte Kinesiologie, die TUINA und Therapiegriffe aus der Dorn-Methode und der Osteopathie miteinander verbindet.

 

Sie umfasst die Testung, Korrektur oder Behandlung von u.a. von

 

  • Verliegen/steifer Hals
  • HWS-Syndrom
  • Beinlängendifferenz
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisarm/Epicondylitis
  • Sehnenscheidentzündung
  • Lumbago (Beschwerden der LWS bzw. Ischias-Syndrom)
  • Bandscheibenerkrankungen
  • Meniskusschäden
  • Luxation einzelner Wirbelkörper

 

 

 

Rücken-Intensiv-Massage-Therapie

(nach Salchenegger)/ Faszientherapie

Diese Behandlung ist eine spezielle Form der Massage, die durch ihre Intensität und Technik eine Aktivierung des Energieflusses im Rücken des Patienten erreichen will.

Dadurch soll sich auch die die Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Kopfes verbessern und ein Absinken des Tonus in Rücken-, Nacken- und Lendenmuskulatur erreicht werden.

Je nach Lokalisation der Verhärtungen und der Blockaden wird sich in die tieferen Schichten der Muskulatur vorgearbeitet. Behandelt werden Rücken-, Nacken- und Schultermuskulatur.

Erwärmende Elemente der Unterarmtechnik und Handflächentechnik werden mit einer Schröpfkopfmassage kombiniert. Die spezielle Entspannung wird durch die Verwendung eines besonderen, erwärmenden Rosmarinöls unterstützt.

 

Durch diese Tiefenwirkung der Massage soll eine verstärkte Gewebsdurchblutung hervorgerufen werden. Zugleich sollte der Abtransport der Stoffwechsel- Endprodukte angeregt und Myogelosen (Verklebungen im Muskelbereich, auch bekannt als Triggerpunkte) durch spezielle Faszien-Techniken gelöst werden.

Geeignet ist diese Art der Massagetherapie besonders für alle Patienten mit Rückenbeschwerden, Nacken- und Schulterverspannungen und damit einhergehenden Kopfschmerzen.

 

 

TUINA

Behandlungsmethoden A-Z/TUINA

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Naturheilpraxis Sanvida